Seebüll

Emil Noldes Maltechnik

Integrierte Präsentation in der Dokumentarischen Ausstellung im Forum der Nolde Stiftung Seebüll
Voraussichtlich ab Sommer 2022

Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten und Wiedereröffnung des Nolde-Hauses wird die Dokumentarische Ausstellung mit einer neuen Konzeption und Gestaltung voraussichtlich im Sommer 2022 wiedereröffnet. Die neue Konzeption nimmt nicht nur die Biographie Ada und Emil Noldes in den Fokus, sondern erstmals auch die Malweise des Künstlers. Das interdisziplinäre Verbundprojekt offenbarte, dass Noldes Arbeitsweise geprägt ist durch große handwerkliche Souveränität, Freude am Ausreizen maltechnischer Möglichkeiten, dem Wechsel zwischen künstlerischen Techniken und nicht zuletzt durch ein enormes visuelles Vorstellungsvermögen. Röntgen- und Infrarotaufnahmen, Röntgenfluoreszenz-Scans und Mikroskopbilder vermitteln eine selten sichtbare Ebene Noldescher Kunst. Die Dokumentarische Ausstellung wird dauerhaft die im langjährigen Forschungsprojekt erarbeiteten Erkenntnisse fundiert, vielfältig und auf spielerische Weise präsentieren und damit permanent die im Nolde-Haus wechselnden originalen Kunstwerke kontextualisieren. So verdichtet sich am Arbeits- und Lebensort Seebüll das Wissen um den Künstler zu seltener Tiefe.